07.09. Taipeh
Top 5 des Tages
Hallo, liebe Lesende,
nun ist es wieder soweit:
Eine neue Reise, neue Bilder und Tagesberichte, diesmal aus Taiwan.
Heute Nacht haben wir nach 30 Stunden Reisezeit unser Hotel in Taipei erreicht. Die Deutsche Bahn war fast pünktlich in Frankfurt am Main, dafür startete der Flieger dann nach 5 Stunden planmäßigem Aufenthalt, mit einer Stunde Verspätung: 3 Crewmitglieder konnten ihren Arbeitsplatz aufgrund eines Vorfalls mit ihrem DB-Zug nicht rechtzeitig erreichen. Personal endlich drin, Türen zu und dann ging es los.
Zehneinhalb Stunden, eine gute und eine so-lala-Mahlzeit und mehr oder weniger erfolgreichen Schlafversuchen später landeten wir sanft in Bangkok.
In den 5 Stunden Aufenthalt sind wir durch den gigantischen Flughafen gebummelt, haben Getränke und Snacks fürs Hotel gekauft und und gefragt, wie sich die ganzen teuren Shops dort halten können. Das Flugzeug startete auch mit Verspätung, diesmal fehlten Passagiere. Der Flug war sehr ruhig, es gab lecker Essen und das erste Tiger-Bier. Nur Dessers konnten sowohl Condor als auch China Airlines nicht: zu süß und extrem chemisch.
Am Flughafen Taoyuan absolvieren wir die Einreise. Heikos Medikamente interessierten keine Sau beim Zoll, wir haben erste ATM-Erfahrung beim Geld abheben gesammelt und uns danach ein richtig günstiges Uber organisieren lassen.
Nach dem Check-in im Hotel gab es keinen weiterer Programmpunkt außer Zähneputzen und dann ins Bett. Neun Uhr riss uns der Wecker aus dem Schlaf und nachdem wir uns repräsentabel aufgefrischt hatten, haben wir uns die nicht ganz so asiatischen Bestandteile des Hotelbuffets zugeführt, hauptsächlich Toast, Brötchen, Eier, Bacon und genießbaren Kaffee.
Zurück auf dem Zimmer hat mich dann der Kreislauf aus den Schuhen gehauen und Heiko ging es auch nicht so gut. Daher haben wir noch einmal an der Matratze gehorcht. Kurz nach drei ging es mir wieder soweit ganz gut und wir sind zu einem Umgebungsspaziergang aufgebrochen. Unser Hotel liegt direkt neben dem Viertel Ximen. Man muss sich das vorstellen wie die Dresdener Neustadt, nur asiatisch halt. Viel Hello Kitty, die Farbe pink, Bubble Ice-Tea, seltsamer anderer süßer Kleister und über Allem dröhnender Asia-Pop und der Duft von frittiertem Irgendwas.
Hinterher im Hotel wollten wir für unseren am Mittwoch kommenden Mietwagen einen Parkplatz in der Hoteltiefgarage buchen. Es war nicht möglich, denn die Englischkenntnisse des Mitarbeiters bewegten sich nur unwesentlich über Hi/by hinaus. Und sein überaus freundliches Nicken half ebenfalls nicht weiter. Heute Abend ist dann hoffentlich ein anderer Mitarbeiter zur besseren Kommunikation vor Ort.
Nach Beendigung dieses ersten Berichts werden wir heute noch einmal mit Gebackenem vorlieb nehmen. Später werden wir uns das Vergnügungsviertel zum zweiten Mal gönnen, diesmal allerdings mit abendlicher Festbeleuchtung.
Es wird in Taiwan leider keine wechselnden Begrüßungen und Verabschiedungen in Landessprache geben, zu kompliziert. Es bleibt also bei Hallo und bis morgen.
In diesem Sinne:
Bis morgen.
Heiko und Nadja